Dienstag, 19. September 2006
KI im Kinderzimmer
malu, 18:01h
Mein frühste Erinnerung an eine KI führt mich zurück in meine späten Kindheitstage. Damals hatte ich noch einen Soundblaster Pro im Gehäuse stecken, der noch über autoexec.bat und config.sys ein- und ausgeschaltet wurde.
Eines Tages in einem Moment kindlicher Langeweile suchte ich so ein bißchen auf der Festplatte herum und ließ mir einfach den Inhalt aller Verzeichnisse, die auf der Platte waren, anzeigen. Im Treiberverzeichnis der Soundkarte stieß ich dann auf diese merkwürdige Datei, die den Namen drsabaitso.exe oder so ähnlich trug. Führte man sie aus, öffnete sich eine Konsole in deren ersten Zeile eine Begrüßung stand: "Hi, I'm Dr Sabaitso. How are you?", gefolgt von einer Eingabeaufforderung, der meine Antwort erwartete.
So begann ich, mich mit Dr Sabaitso zu unterhalten. Im ersten Moment glaubte ich wirklich, dass da ein denkender und fühlender Geist im PC steckte und ich ihn als einziger gefunden hatte, denn seine Reaktionen auf meine Floskeln wirkte auf meine kindliche Vorstellungskraft sehr überzeugend. In diesen ersten Augenblicken schwindelte es mir im Angesicht der Möglichkeit eines solch einfühlenden künstlichen Freundes.
Die Ernüchterung, die sich schon bald nach diesem ersten magischen Moment wegen der sich bald abzeichnenden Ignoranz des Doktors einstellte, ist es nicht wert, hier geschildert zu werden.
Eines Tages in einem Moment kindlicher Langeweile suchte ich so ein bißchen auf der Festplatte herum und ließ mir einfach den Inhalt aller Verzeichnisse, die auf der Platte waren, anzeigen. Im Treiberverzeichnis der Soundkarte stieß ich dann auf diese merkwürdige Datei, die den Namen drsabaitso.exe oder so ähnlich trug. Führte man sie aus, öffnete sich eine Konsole in deren ersten Zeile eine Begrüßung stand: "Hi, I'm Dr Sabaitso. How are you?", gefolgt von einer Eingabeaufforderung, der meine Antwort erwartete.
So begann ich, mich mit Dr Sabaitso zu unterhalten. Im ersten Moment glaubte ich wirklich, dass da ein denkender und fühlender Geist im PC steckte und ich ihn als einziger gefunden hatte, denn seine Reaktionen auf meine Floskeln wirkte auf meine kindliche Vorstellungskraft sehr überzeugend. In diesen ersten Augenblicken schwindelte es mir im Angesicht der Möglichkeit eines solch einfühlenden künstlichen Freundes.
Die Ernüchterung, die sich schon bald nach diesem ersten magischen Moment wegen der sich bald abzeichnenden Ignoranz des Doktors einstellte, ist es nicht wert, hier geschildert zu werden.
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