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Dienstag, 12. September 2006
Indie-Games: Façade
malu, 17:59h
Façade gilt, nachdem was mir bis jetzt zu Augen und zu Ohren gekommen ist, als eines der besonders innovativen Independent-Spiele des letzten Jahres. Es geht im Spiel darum, dass ein verheiratetes Paar einen alten, lange nicht mehr gesehenen Freund aus vergangenen Studientagen zu sich ins schicke New Yorker Apartment einlädt. Diesen alten Freund steuert der Spieler aus der Ego-Perspektive. Das Ehepaar heißt seinen Gast recht herzlich willkommen, das unvermeidliche nostalgische Plaudern beginnt ("Ach, weißt du noch damals an der Uni..."), die erste Flasche Wein wird geöffnet und alles läuft wie erwartet. Doch halt - unter der Oberfläche des Traumpaares brodelt es, die Façade beginnt zu bröckeln.
Ziel des Spiels ist es, falls ich das richtig verstanden habe, dass der Spieler Nachforschungen anstellt, indem er Trip und Grace, so heißen die beiden, per Texteingabe ausfragt. Doch dabei sollte man sehr behutsam vorgehen, brescht man zu zielstrebig zu den wunden Punkten vor, riskiert man, Grace und Trip vor den Kopf zu stoßen. Das äußert sich darin, dass einer der beiden einen Schritt zurück tritt, irritierte Seitenblicke mit dem Partner austauscht und zu stammeln beginnt.
Bisher habe ich nur einen vorläufigen Eindruck von Façade, denn es ist nicht einfach, sich in den Gesprächsfluss der beiden einzufühlen. Positiv sind sicherlich die grafischen Repräsentationen von Grace und Trip - obwohl eine relativ primitive Grafikengine verwendet wurde, kann man als Spieler die aktuelle Stimmung der Gesprächspartner sehr gut an ihrer Mimik und Gestik ablesen. Aber ein motivierender Flow hat sich bei mir nach relativ kurzem Anspielen nicht eingestellt. Aber das Spiel hat defintiv noch eine zweite Chance verdient.
Ziel des Spiels ist es, falls ich das richtig verstanden habe, dass der Spieler Nachforschungen anstellt, indem er Trip und Grace, so heißen die beiden, per Texteingabe ausfragt. Doch dabei sollte man sehr behutsam vorgehen, brescht man zu zielstrebig zu den wunden Punkten vor, riskiert man, Grace und Trip vor den Kopf zu stoßen. Das äußert sich darin, dass einer der beiden einen Schritt zurück tritt, irritierte Seitenblicke mit dem Partner austauscht und zu stammeln beginnt.
Bisher habe ich nur einen vorläufigen Eindruck von Façade, denn es ist nicht einfach, sich in den Gesprächsfluss der beiden einzufühlen. Positiv sind sicherlich die grafischen Repräsentationen von Grace und Trip - obwohl eine relativ primitive Grafikengine verwendet wurde, kann man als Spieler die aktuelle Stimmung der Gesprächspartner sehr gut an ihrer Mimik und Gestik ablesen. Aber ein motivierender Flow hat sich bei mir nach relativ kurzem Anspielen nicht eingestellt. Aber das Spiel hat defintiv noch eine zweite Chance verdient.
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